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Sportwetten.legal – Legale Sportwettenanbieter in Deutschland.

In Deutschland sind Sportwetten seit Oktober 2020 legal mit einer Lizenz des Bundeslandes Hessen, die vom Regierungspr√§sidium Darmstadt erteilt wird. Im Vergleich zur Sonderstellung von Schleswig-Holstein ( Sportwettenanbieter konnten hier seit Ende 2011 bereits Lizenzen erhalten – aber nur f√ľr Schleswig-Holstein) gelten die Lizenzen deutschlandweit.

Was bedeutet die deutsche Lizenz? Kurzum, Spieler- und Datenschutz sind nach deutschem Recht abgesichert.

Aktuell haben 15 Wettanbieter die begehrte Lizenz erhalten.

Bei diesen Wettanbietern mit einer g√ľltigen Sportwettkonzession handelt es sich um legale online Angebote:

BetVictor

100,00€

Sportwetten Bonus.
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bwin

100,00€

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Gamebookers

177,00€

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XTiP

100,00€

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NEO.bet

150,00€

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Tipico

100,00€

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Tipbet

200,00€

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Weitere Lizenzen wurden an folgende Anbieter vergeben:

Admiral Sportwetten GmbH (www.admiralbet.de), Hillside (Sports) ENC (bet365.de), I.B.C. Sportsbetting Ltd. (www.wettarena.de), JAXX GmbH (www.sportwetten-jaxx.de), Ladbrokes (Deutschland) Ltd. (www.ladbrokes.de), Sportingbet (Deutschland) Ltd. (www.sportingbet.de), Tipwin Limited (www.tipwin.de) und Trinity Bet Operations Limited (www.hpybet.de).

Die Zulassung privater Anbieter von Sportwetten basiert auf dem Dritten Staatsvertrag zur √Ąnderung des Staatsvertrages zum Gl√ľcksspielwesen in Deutschland¬†(Dritter Gl√ľcksspiel√§nderungsstaatsvertrag ‚Äď 3. Gl√ľ√ĄndStV).

Welche Voraussetzungen m√ľssen Sportwettenanbieter hierf√ľr erf√ľllen?

Der Ausschluss minderjähriger oder gesperrter Spieler wird durch Identifizierung und Authentifizierung gewährleistet.

Veranstalter von Sportwetten sperren Personen, die dies beantragen (Selbstsperre) oder von denen sie aufgrund der Wahrnehmung ihres Personals oder aufgrund von Meldungen Dritter wissen oder aufgrund sonstiger tats√§chlicher Anhaltspunkte annehmen m√ľssen, dass sie spielsuchtgef√§hrdet oder √ľberschuldet sind, ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen oder Spieleins√§tze riskieren, die in keinem Verh√§ltnis zu ihrem Einkommen oder Verm√∂gen stehen (Fremdsperre).

Die Sperre beträgt mindestens ein Jahr.

Der H√∂chsteinsatz je Spieler darf grunds√§tzlich einen Betrag von 1 000 Euro pro Monat nicht √ľbersteigen.

Bei der Registrierung sind die Spieler dazu aufzufordern, ein individuelles t√§gliches, w√∂chentliches oder monatliches Einzahlungs- oder Verlust- limit festzulegen (Selbstlimitierung). Dar√ľber hinaus ist den Spielern zu jeder Zeit die M√∂glichkeit einzur√§umen, t√§gliche, w√∂chentliche oder monatliche Einzahlungs- und Verlustlimits neu festzulegen. Will ein Spieler das Einzahlungs- oder Verlustlimit erh√∂hen, so wird die Erh√∂hung erst nach einer Schutzfrist von sieben Tagen wirksam. Wenn Einzahlungs- oder Verlustlimits verringert werden, greifen die neuen Limits f√ľr neue Spieleins√§tze sofort.

Die Inhaber- und Beteiligungsverh√§ltnisse beim Konzessionsnehmer m√ľssen vollst√§ndig offen-
gelegt sein; bei Personengesellschaften sind die Identit√§t und die Adressen aller Gesellschafter, Anteilseigner oder sonstiger Kapitalgeber, bei juristischen Personen des Privatrechts von solchen, die mehr als f√ľnf v. H. des Grundkapitals halten oder mehr als f√ľnf v. H. der Stimmrechte aus√ľben, sowie generell alle Treuhandverh√§ltnisse anzugeben.

Der Konzessionsnehmer und die von ihm beauftragten verantwortlichen Personen m√ľssen f√ľr die Veranstaltung √∂ffentlicher Gl√ľcksspiele eine erforderliche Zuverl√§ssigkeit und Sachkunde besitzen und die Gew√§hr daf√ľr bieten, dass die Veranstaltung ordnungsgem√§√ü und f√ľr die Spieler sowie die Erlaubnisbeh√∂rde nachvollziehbar durchgef√ľhrt wird; bei juristischen Personen und Personengesellschaften m√ľssen alle vertretungsbefugten Personen die Voraussetzungen der Zuverl√§ssigkeit und Sachkunde besitzen.

Die rechtm√§√üige Herkunft der f√ľr die Veranstaltung √∂ffentlicher Gl√ľcksspiele erforderlichen Mittel m√ľssen dargelegt sein.

Der Konzessionsnehmer muss √ľber gen√ľgend Eigenmittel f√ľr eine dauerhafte Gesch√§ftst√§tigkeit verf√ľgen und zugleich Gew√§hr f√ľr ein einwandfreies Gesch√§ftsverhalten bieten.

Die Transparenz des Betriebs muss sichergestellt und es muss gewährleistet sein, dass eine Überwachung des Vertriebsnetzes jederzeit möglich ist und nicht durch Dritte oder am Betrieb Beteiligte vereitelt werden kann.

Der Konzessionsnehmer muss einen Sitz in einem Mitgliedstaat der Europ√§ischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens √ľber den Europ√§ischen Wirtschaftsraum haben.

F√ľr Angebote im Internet muss eine Internetdom√§ne ‚Äě.de‚Äú errichtet sein.

Der Konzessionsnehmer muss f√ľr alle Spiel- und Zahlungsvorg√§nge in Deutschland eine eigene Buchf√ľhrung einrichten und spielbezogene Zahlungsvorg√§nge √ľber ein Konto im Inland oder bei einem in einem Mitgliedstaat der Europ√§ischen Union beheimateten Kreditinstitut abwickeln.

Es muss gewährleistet sein, dass vom Spieler eingezahlte Beträge unmittelbar nach Eingang der Zahlung beim Erlaubnisinhaber auf dem Spielkonto gutgeschrieben werden, ein etwaiges Guthaben dem Spieler auf Wunsch jederzeit ausgezahlt wird, die auf den Spielkonten deponierten Kundengelder vom sonstigen Vermögen getrennt verwaltet und nicht zum Risikoausgleich verwendet werden, sowie das gesamte Kundenguthaben jederzeit durch liquide Mittel gedeckt ist.

Werbung f√ľr Sportwetten im Fernsehen unmittelbar vor oder w√§hrend der Live-√úbertragung von Sportereignissen auf dieses Sportereignis ist nicht zul√§ssig.

Wetten während des laufenden Sport- ereignisses sind unzulässig. Davon abweichend können Sportwetten, die Wetten auf das Endergebnis sind, während des laufenden Sportereignisses zugelassen werden (Endergebniswetten); Wetten auf einzelne Vorgänge während des Sportereignisses (Ereigniswetten) sind ausgeschlossen.

Quelle: Dritter Gl√ľckssspielstaatsvertrag (konsolidierte Fassung)

Stand: 09.10.2020